Kann man sich durch Ventilatoren erkälten?

Vent-Axia VentilatorenKaum hält der langersehnte Sommer Einzug, leiden viele Menschen unter den Auswirkungen der hohen Temperaturen. Selbst sonst routiniert verrichtete Tätigkeiten des Alltags können in drückend warmen Räumen zur Belastung werden und der Körper lechzt nach Abkühlung. Ein besonders beliebtes Hilfsmittel sind hier Ventilatoren, weil sie schnell Abhilfe schaffen. So gehören sie in vielen Haushalten und Büros schon zur Standardeinrichtung. Wenn man einige Regeln beim Gebrauch dieser nützlichen Helfer berücksichtigt, wird die Freude nicht durch eine mögliche Erkältung getrübt.

Zugluft ist gesundheitsschädlich

Kann man sich durch Ventilatoren erkälten?An dieser Tatsache lässt sich nicht rütteln. Zwar fängt man sich hier entgegen der weitläufigen Annahme keine Viren ein. Ist man aber einem gleichmäßigen leichten  Durchzug ausgesetzt, kann dieser durch bloßes Einatmen die Temperatur der Rachenschleimhäute senken.  Und dann haben bereits vorhandene Viren leichtes Spiel. Es kann zu einer Erkältung kommen.

Das wirft die Frage auf, warum Menschen, die durch die klimatischen Bedingungen in ihrer Heimat regelmäßig Wind und Wetter ausgesetzt sind, nicht ständig erkältet sind. Nun, gegen starken Luftzug wehrt sich der Körper. Er sorgt für eine Verengung der Gefäße und verhindert so ein Auskühlen. An einen leichten, konstanten Luftzug hingegen gewöhnt er sich.  Eine Abwehr bleibt aus und gibt somit einer Auskühlung Raum – eben auch im Hals.

4 Tipps gegen Erkältungen

Sollte man zugunsten der Gesundheit also besser auf den Einsatz eines Ventilators verzichten? Hier eine gute Nachricht: Sie dürfen Ihren Ventilator weiter nutzen. Idealerweise lassen Sie ihn sogar auf Hochtouren laufen. So werden die körpereigenen Abwehrkräfte aktiviert und eine unerwünschte Erkältung vermieden. Wem das nun zu viel des Guten ist, der sei beruhigt. Ein Dauereinsatz des Gerätes ist nicht von Nöten, wenn man einige Tipps beherzigt:

  • Stoßlüften: Öffnen Sie morgens und abends die Fenster weit und lassen Sie ordentlich Luft hinein. Schließen Sie alle Fenster nach 10 Minuten und dunkeln – soweit möglich – alle Räume ab. So verhindern Sie ein unnötiges Aufheizen eben dieser durch direkte Sonneneinstrahlung oder eindringende warme Luft und erreichen die bestmögliche Raumtemperatur bei sehr hohen Außentemperaturen. Dadurch wird auch die Notwendigkeit eines Einsatzes von elektrischen Hilfsmitteln zur Abkühlung reduziert.
  • Kein Dauerlüften durch Kippstellung der Fenster: Eine andauernde Kippstellung der Fenster kann – ähnlich der Einstellung der geringsten Stufe Ihres Ventilators –  genau die gleichmäßige leichte Zugluft verursachen, die eine Erkältung begünstigt.
  • Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Um ein Austrocknen der Schleimhäute durch Zugluft zu verhindern, achten Sie darauf die Schleimhäute zu befeuchten. So können diese ihre Schutzfunktion erfüllen und eine Erkältung abwehren.  Eine sehr wirksame und bei hohen Temperaturen leicht umzusetzende Methode.
  • Ein leichtes Sommertuch passt in jede Tasche: Sollten Sie einmal unvermeidlich Zugluft ausgesetzt sein, bietet ein leichtes Tuch guten Schutz. Es verhindert ein Absenken der Körpertemperatur im Hals- und Rachenraum und verhindert, dass Viren sich ausbreiten.
Tipps Anwendung
Stoßlüften Fenster morgens und abends je 10 Minuten weit aufmachen
kein Dauerlüften nicht den ganzen Tag die Fenster in der Kippstellung lassen

Vor- und Nachteile der Erkältungsgefahr durch Ventilatoren

  • bei der Befolgung der Tipps sinkt die Wahrscheinlichkeit
  • besser frische Luft morgens und abends in Räume lassen
  • kommt im Sommer oft vor

Kein Risiko für die Gesundheit

Unter Beachtung dieser allgemein hilfreichen Tipps steht der wohltuenden Erfrischung durch den Gebrauch eines Ventilators nichts im Wege.  Er bietet schnelle Abkühlung und stellt bei sachgemäßer Anwendung kein Risiko für die Gesundheit dar.

Tipp! Übrigens: Sollte Sie doch mal eine Sommererkältung erwischt haben, ist es beruhigend zu wissen, dass diese meist nach drei Tagen von ganz allein wieder verschwindet.

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