Energieverbrauch von Ventilatoren – wie hoch ist er wirklich?

Fridgemaster VentilatorenDie Hitze des Sommers und nahezu unerträgliche Temperaturen sind Gründe, die viele Menschen dazu veranlassen, über den Kauf eines Ventilators für das Büro oder die eigenen vier Wände nachzudenken. Parallel dazu machen sich die Interessenten jedoch auch Gedanken darüber, wie sich eine derartige Anschaffung auf die monatlichen Stromkosten auswirken könnte. Die einzelnen Geräte unterscheiden sich besonders in dieser Hinsicht maßgeblich voneinander. Ein Vergleich lohnt daher in jedem Fall.

Jedes Modell ist anders

Energieverbrauch von VentilatorenMaßgeblich für den letztendlichen Stromverbrauch eines Ventilators ist dessen Leistung. Auch wenn viele Menschen sich in der heutigen Zeit vor einer hohen Nachzahlung fürchten, sind die Kosten für den Betrieb eines Ventilators vergleichsweise gering und überschaubar.

Wer genau wissen möchte, wie viel Leistung ihm sein Ventilator bietet, wirft am besten einen Blick auf das betreffende Typschild auf dem Gerät bzw. in die dazugehörige Bedienungsanleitung. Mit Hilfe dieser Angaben lässt sich ein transparenter Wert, beispielsweise die Kosten für einen einstündigen Betrieb eines Ventilators, schnell und unkompliziert bestimmen.

Hilfe vom Stromanbieter

Wer keine Lust hat, die Kosten für die Nutzung seines Ventilators selbst zu berechnen, nutzt einfach den Service der großen Stromanbieter und leiht sich ein sogenanntes Energiemessgerät. Dieses wird im Bereich zwischen Steckdose und Stecker des Gerätes angebracht und zeigt den aktuellen Verbrauch sekundengenau an. Moderne Geräte informieren den Kunden nicht nur über die Wattzahl, sondern auch über die Kosten, die im Rahmen der Nutzung entstehen. Eine derartige Messung informiert Sie zudem darüber, inwieweit Kosten im so genannten Stand-by-Modus entstehen.

Eine Kosten-Nutzen-Rechnung

Wer im Rahmen der Nutzung seines Ventilators auch nach dem Kauf noch Kosten bzw. Energie sparen möchte, sollte einige wertvolle Tipps beachten. Hierzu zählen vor allem:

  • das bewusste Ein- und Ausschalten des Gerätes, beispielsweise beim Verlassen des Raumes,
  • ein Herunterschalten in eine niedrigere Stufe,
  • das Aufstellen des Ventilators am idealen Standort.

Das Einschalten des Ventilators am Morgen, um am Abend von einer kühlen Wohnung zu profitieren, funktioniert nicht bzw. hat keine merkliche Auswirkung auf die Raumtemperatur. Sparen Sie stattdessen Kosten und Energie, indem Sie sich für eine bewusste Kombination aus Frischluft und Ventilator entscheiden, die dabei helfen kann, ihre Lebensqualität deutlich zu steigern. Wer sich zudem im Rahmen des Kaufes seines Gerätes ein wenig mit Hersteller- und Stromanbieter-Informationen befasst, wird schnell feststellen, dass ein Ventilator zu den komfortabelsten und günstigsten Haushaltsaccessoires zählt.

Möglichkeiten der Senkung des Energieverbrauchs Realisierung
bewusste Nutzung
  • den Ventilator nur anmachen, wenn es wirklich nötig ist
  • wenn niemand im Raum ist, den Ventilator ausschalten und vom Strom trennen
richtigen Standort bestimmen
  • Ventilator dort aufstellen, wo er die meisten Menschen erreicht bzw. auch auf niederiger Stufe genügend Abkühlung bietet

Vor- und Nachteile von energiesparenden Ventilatoren

  • umweltschonend
  • energieffizient
  • schonen den Geldbeutel
  • der Verbrauch richtet sich dennoch auch nach dem individuellem Gebrauch

Richtwerte

Vor dem Kauf eines Gerätes ist es mitunter hilfreich, sich mit den Richtwerten des Stromverbrauchs für Ventilatoren vertraut zu machen. Diese liegen bei einer Leistung von circa 50 Watt bei einem Preis von ungefähr 25 Cent pro kWh. Umgerechnet bedeutet dies einen Stundenpreis von 1,25 Cent. Selbst Nutzer, die ihren Ventilator unter diesen Bedinungen eine Woche im Dauerbetrieb eingeschaltet lassen, zahlen hierfür reine Stromkosten von nur 2,10 Euro.

Auch wenn die Modelle mit mehr Leistung im Umkehrschluss auch mehr Strom verbrauchen, so liegen die tatsächlichen Kosten für den Betrieb eines Ventilators in der Regel weitaus unter den Erwartungen der Nutzer, die ihre Geräte beinahe schon mit schlechtem Gewissen starten.

Tipp! Dabei existieren in den Haushaten weitaus aggessivere “Stromfresser” als ein Artikel, der sich nachweislich auf das Wohlbefinden seiner Nutzer auswirkt.

Kommentare und Erfahrungen

  1. Joel am 10. Oktober 2016

    Ein sehr interessanter Beitrag, gleich geliket!

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