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So können Sie einen Ventilator selbst bauen

Prem-i-air VentilatorenAngesichts der Vielzahl von guten Ventilatoren, die der Handel zu einem niedrigen Preis anbietet, macht der Selberbau wenig Sinn. Es lohnt nicht, einen großen Deckenventilator oder einen Badlüfter selbst zu konstruieren. Dies ist in der Regel auch kaum möglich, weil Sicherheitsvorschriften einzuhalten sind. Aber es macht großen Spaß ein kleines Demonstrationsmodell selbst herzustellen.

Grundaufbau des Geräts

So können Sie einen Ventilator selbst bauenFür den Zusammenbau brauchen Sie Heißkleber und eventuell einen Schraubendreher. Falls Sie keine Messstrippen verwenden, brauchen Sie einen Lötkolben und Lötzinn. Wenn Ihr Ventilator über eine 9-Volt-Batterie betrieben wird, ist auch ein Batteriehalter sinnvoll. Ansonsten benötigen Sie ein Netzgerät.

  1. Zunächst ist der Winkel an dem Fuß anzubringen. Dies kann durch Schrauben oder Kleben erfolgen. Die Winkel dient dem Zweck Abstand zwischen dem Fuß und dem Rotor zu schaffen, damit dieser sich frei bewegen kann. Wenn Sie einen etwas größeren Flugzeugpropeller verwenden, muss der Winkel entsprechend lange Schenkel haben. Mindestmaß: etwas größer als der Radius des Rotors.
  2. Kleben Sie den Motor an den freien Schenkel des Winkels. Achten Sie darauf, dass die beiden Kontakt für den Stromanschluss erreichbar bleiben.
  3. Verbinden Sie die Kontakte des Batteriehalters mit den Kontakten des Motors. Wenn Sie ein Netzgerät verwenden, stellen Sie eine Verbindung zwischen den Ausgängen dieses Gerät mit den Kontakten her. Tipp: Führen Sie je einen Nagel in die Anschlüsse ein und bringen Sie daran die Klemmen an oder löten Sie die Kabel an die Nägel.
  4. Stecken Sie den Rotor auf die Achse und kleben Sie in fest. Warten Sie mit dem nächsten Schritt, bis sich der Rotor nicht mehr bewegen lässt.
  5.  Legen Sie die Batterie ein beziehungsweise stellen Sie das Netzgerät an. Sollte der Ventilator die Luft nach hinten bewegen, vertauschen Sie die Klemmen an den Kontakten des Motors.

Bestandteile des Ventilators und geeignetes Material

In der Tabelle sind die Einzelteile, aus denen ein Ventilator-Modell besteht, aufgeführt, sowie Vorschläge aus welchem Material sie diese bauen können.

Bauteil Material
Fuß Holzleisten oder Holzbrettchen
Motorenhalter Metallwinkel und Heißkleber
Motor mit Achse Elektromotor aus dem Bastelgeschäft (höchsten 9 V)
Elektrische Leitungen 2 Messstrippen mit Krokodilklemmen
Rotor Alubehälter von einem Teelicht oder Flugzeugpropeller für Modellflugzeuge

Tipp: Ein Moto ist in vielen elektrischen Geräten vorhanden. Schlachten Sie einen alten Akkubohrer oder einen Plattenspieler aus.

Vor- und Nachteile eines selbstgebauten Ventilators

  • günstig
  • tolles Projekt für Bastler
  • Design kann individuell bestimmt werden
  • meist weniger Leistung als ein maschinell gefertigter Ventilator

Tipps, um den Rotor selber zu konstruieren

Ein selbst gebauter Rotor wird nicht so viel Luft bewegen wie ein Propeller. Wer aber das Prinzip genau verstehen will, sollte trotzdem auch dieses Bauteil selber herstellen.

  1. Nehmen Sie das Teelicht aus der Aluschale. Schneiden Sie mit einer Schere einen Schnitt in die senkrechte Wand der Schale. Er darf nur bis zum Boden der Schale reichen.
  2. Bringen Sie einen Schnitt genau gegenüber dem ersten Schnitt an und jeweils einen Schnitt in der Mitte zwischen den beiden Einschnitten. Sie haben nun den Rand in vier gleiche Teile geteilt. Unterteilen Sie jedes der Teile in drei gleiche Teile, um am Rand zwölf Abschnitte zu erhalten.
  3. Klappen Sie die zwölf Abschnitte nach außen. Sie sollen in einer Ebene mit dem Boden der Schale liegen. Stechen Sie in die Mitte ein kleines Loch.
  4. Drehen Sie nun jedes der zwölf Teile um eine gedachte Achse, die von dem Loch zur Mitte des Teils verläuft. Es soll etwa in einem 45-Grad-Winkel zur Ebene stehen, in welcher sich der Boden der Schale befindet.

Stecken Sie den Rotor auf die Achse. bewerten Sie verschiedene Stellungen der Flügel aus und wie sich der Luftstrom ändert, wenn Sie diese zusätzlich an den Spitzen etwas abwinkeln. Vorsicht: Die Schnittkanten sind scharf, greifen Sie nicht in den laufenden Rotor.

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