PC-Wasserkühlung: So kühlen Sie leistungsstarke CPU und Grafikkarten richtig

PC WasserkühlungDer Prozessor in einem PC, kurz CPU genannt, und auch die Grafikkarte, haben eine besonders wichtige Aufgabe. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf bei der Technik, für ein klares Bild, eine hervorragende Grafik und gute Funktionen. Allerdings entstehen im Betrieb bei einem Prozessor und auch bei der Grafikkarte teilweise sehr hohe Temperaturen.

Damit die Funktionsweise nicht beeinträchtigt wird, bietet es sich an, eine PC Wasserkühlung zu installieren und damit dem PC ein Tuning zu geben. Grundsätzlich sind die CPUs sowie die Grafikkarten bereits mit einem Lüfter ausgestattet. Beim Modding geht es darum, die bereits vorhandenen Bestandteile noch zu verbessern.

Komplettset oder selber bauen?

Wer sich ein wenig auskennt, der kann eine PC Wasserkühlung selber bauen. Es gibt jedoch auch Komplettsets, die nur noch zusammengebaut und an den Prozessor oder die Grafikkarte angebracht werden müssen. Bei einem Komplettset haben Sie natürlich den Vorteil, dass der Aufwand deutlich geringer ist. Sie haben allerdings keinen Einfluss auf die PC Wasserkühlung sondern müssen es so nehmen, wie es das Set eben hergibt. Möchten Sie das Kühlen mit Wasser durchführen und dafür selber die Komponenten zusammenstellen, brauchen Sie verschiedene Einzelteile, die Sie dann miteinander kombinieren. Empfehlenswert ist das vor allem bei sehr leistungsstarken Prozessoren und Grafikkarten, wie sie von Grafikern oder auch Gamern verwendet werden.

PC Wasserkühlung selber bauen: worauf achten?

  • Grafikkarte VentilatorenErst einmal müssen Sie die Einzelteile kaufen. Auf ihrer Liste stehen das Kühlmodul, eine Umwälzpumpe, der Wärmetauscher, die Verbindungsschläuche sowie der Ausgleichbehälter. Entscheiden sie sich, ob das System im Innen- oder Außenbereich verbaut werden soll. Gerade bei großen Kühlungen reicht oft der Platz im Gehäuse nicht aus. Bauen Sie ein Außensystem, denken Sie daran, dass Sie besonders lange Schläuche benötigen.
  • Ersetzen Sie erst einmal das Kühlmodul auf dem CPU oder der Grafikkarte. Verbinden Sie das Kühlmodul mit den Schläuchen und kombinieren es mit dem Wärmetauscher. Damit der Wärmetauscher ausreichend funktionsfähig ist, muss er mit der Umwälzpumpe und dem Ausgleichbehälter zusammengebracht werden. Die Verbindung erfolgt hier ebenfalls über Schläuche, die Sie mit der Technik im PC verbauen können.
  • Überprüfen Sie alle Kontakte sowie die Spannung damit Sie sichergehen können, dass die Wasserkühlung auch funktioniert.
  • Tipp: Der Ausgleichsbehälter ist idealerweise außen am PC anzubringen. Der Vorteil dabei ist, dass für die Wasserbefüllung so das Gehäuse nicht immer geöffnet werden muss.
  • Wenn Sie alles verbaut und kontrolliert haben, dann ist es nun Zeit, destilliertes Wasser einzusetzen.

Die Vor- und Nachteile einer Wasserkühlung auf einen Blick

Bevor Sie mit dem Ein- und Umbau beginnen, haben wir noch einmal die Vor- und Nachteile einer Wasserkühlung zusammengetragen:

Vorteile:

  • sehr hohe Kühlleistung
  • besonders geräuscharm
  • erhöht die Lebensdauer der einzelnen Komponenten
  • kann auch mit Lampen verbunden werden und sorgt dann für tolle Lichteffekte

Nachteile:

  • hohe Kosten
  • der Selbstbau ist nur für Profis geeignet
  • Garantieverlust der Komponenten bei Veränderungen an der Kühlung
  • mögliche undichte Schläuche können für Fehler im System sorgen
  • das Gewicht des PCs erhöht sich deutlich

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